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Christine Teusch

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Christine Teusch, © Stiftung Haus der Geschichte

Christine Teusch


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Charles Joseph Alter

Christine Teusch

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Haus der Geschichte

Verleihung: 7. September 1956

Neben ihrer Arbeit als Lehrerin wendet sich Christine Teusch seit dem Ersten Weltkrieg der sozialen Fürsorgetätigkeit zu. Sie engagiert sich in der christlichen Gewerkschaftsbewegung und ist von 1919 bis 1933 Mitglied des Reichstags, in dessen Präsidium sie 1925 gewählt wird. Während der NS-Zeit verliert sie alle politischen Ämter und widmet sich nun der karitativen Arbeit. 1945 tritt sie der CDU bei und wird 1946 in den Landtag von Nordrhein-Westfalen gewählt. Am 19. Dezember 1947 wird sie zur Kultusministerin des Landes Nordrhein-Westfalen ernannt. Sie übt das Amt bis 1954 aus. In ihre Amtszeit fällt der Aufbau des durch den Krieg schwer geschädigten Schulwesens. Neben zahlreichen Initiativen auf dem Gebiet der Forschung und des Hochschulwesens, der Begabtenförderung und der Erwachsenenbildung geht das Volkshochschulgesetz auf ihre Anregung zurück. Sie erhält als erste Frau das Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband.

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