Verleihung: 11. September 1962
Die geborene Kölnerin studiert Philosophie und Rechtswissenschaften. Sie ist Mitglied marxistischer Organisationen und tritt 1932 in die KPD ein. Seit 1933 engagiert sie sich im Widerstand. Sie wird zweimal verhaftet. 1937 gelingt ihr die Flucht nach Frankreich. Dort wendet sie sich vom doktrinären Marxismus ab und findet neuen Halt in der katholischen Kirche. 1945 ist sie Mitbegründerin der CDU, für die sie ab 1947 auch im Landtag sitzt. 1949 tritt sie zur SPD über. 1965 wird sie Ministerin für Bundesangelegenheiten, Vertriebene und Flüchtlinge. Fünf Jahre später wechselt sie erneut zur CDU.
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