Verleihung: 19. September 1951
Franz Brandl ist Spätheimkehrer und Heimatvertriebener. Nach dem Krieg arbeitet er im Kupferbergwerk Sontra in Hessen. Er befindet sich mit zwei Kollegen in etwa 300 Meter Tiefe, als Brandl einen Wassereinbruch entdeckt. Anstatt sein eigenes Leben zu retten, kehrt er um und beginnt den mühevollen Aufstieg mit seinen beiden Kameraden gemeinsam. "Meter für Meter mußten wir uns vorarbeiten. Ständig drohte das Wasser unsere Karbidlampen auszulöschen", berichtet Brandl später. Für diese Rettungstat erhält Franz Brandl das erste von Theodor Heuss verliehene Verdienstkreuz.
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